Die Geschichte
Sam Cayhall, Mitglied des Ku-Klux-Klans, hatte ihm Jahre 1967 eine Bombe in die Kanzlei des jüdischen Bürgerrechtsanwalts Marvin Kramer gelegt. Dabei starben seine beide kleine Söhne. Im darauffolgenden Prozess kamen die Geschworenen nicht zu einem einhelligen Schuldspruch. Zwölf Jahre später setzt sich ein Staatsanwalt für die Wiederaufnahme des Verfahrens ein, und da sich im Staat Mississippi und in den Köpfen der Südstaatler zwischenzeitlich einiges verändert hat, wird Cayhall dieses Mal des Mordes für schuldig befunden und verurteilt. 1990 sitzt Sam Cayhall nunmehr seit über zehn Jahren in der Todeszelle und wartet auf die Hinrichtung. Da möchte in der grossen Anwaltskanzlei in Chicago, die Cayhall im Prozess und in allen Berufungsanträgen vertreten hat, der jüngste Anwalt den Fall übernehmen. Keiner versteht Adam Hall, denn der eindeutig Schuldige kann für ihn nur eine Niederlage bedeuten und seiner Karriere gehörig schaden.