Die Kirchen im 2. Weltkrieg

Patrice Neff

11. Mai 2002


Inhalt

Einleitung

Dieses Dokument fasst die Rolle der Kirchen unter Hitler zusammen.

Das Auffinden von Informationen zu diesem Thema war sehr schwierig. Einen sehr guten Überblick liefert Armin Sierszyn[5]. Dieses Dokument basiert fast ausschliesslich auf das Kapitel 13 aus diesem Buch. Wo nötig habe ich mich auf einige andere Bücher[1,2,3,4] und auch Internet-Ressourcen abgestützt.


Überlebenskampf der Kirchen im Umfeld ideologischer Mächte


Nach dem Ersten Weltkrieg

Allgemein

Protestantische Kirchen

Katholische Kirche


Kirche und Nationalsozialismus


Der Kirchenkampf von 1935 bis 1939


Timeline

1929
Lateranverträge des Vatikans mit Mussolini
1933
Reichskonkordat des Vatikans mit Hitler
Ende 1932
: Preußische Kirchenwahlen, einen Drittel der Sitze für ,,Deutsche Christen''
23. März 1933
: Hitlers Regierungserklärung, Wichtigkeit der christlichen Konfessionen bekräftigt
Mai 1933
: Gründung der Jungreformatorische Bewegung (JB)
26./27. Mai 1933
Pastor Friedrich v. Bodelschwingh d.J. zum Reichsbischof gewählt
23. Juli 1933
Kirchenwahlen. 156 DC-Vertreter und 71 Vertreter von ,,Evangelium und Kirche'' gewählt.
September 1933
Ludwig Müller zum Reichsbischof gewählt
6. September 1933
Arierparagraph angenommen
Ende September 1933
Gründung Pfarrernotbund
November 1933
Generalversammlung der ,,Deutschen Christen''
Januar 1934
7'000 von 18'000 Pfarrer im Pfarrernotbund
Frühjahr 1934
Bildung der Bekenntnisfront
29-31. Mai 1934
1. Bekenntnissynode
Oktober 1934
2. Bekenntnissynode, kirchliches Notrecht verkündet
1935
Hochschulen der bekennenden Kirche

Februar 1936
Bekenntnisfront spaltet sich auf Bekenntnissynode
Mai 1936
Radikaler Flügel der BK verfasst Dokument über die Menschenrechtsverletzungen
14. März 1937
Pius XI. schreibt Enzyklika. Vertragsverletzung Deutschlands und Hitler angeprangert.

Literatur

1
Eberhard Bethge.
Bekennen und Widerstehen.
Kaiser, Kaiser Verlag München, 1984.

2
Georg Denzler.
Widerstand oder Anpassung?
Piper, R. Piper GmbH & Co. KG, München, Sep 1984.
Katholische Kirche und Drittes Reich.

3
Robert P. Ericksen.
Theologen unter Hitler.
Hanser, Carl Hanser Verlag München Wien, 1986.

4
W. Jannasch, editor.
Deutsche Kirchendokumente.
Evangelischer Verlag A.G., Evangelischer Verlag A.G. Zollikon-Zürich, 1946.

5
Armin Sierszyn.
Vom Überlebenskampf der Kirche im Umfeld ideologischer Mächte, volume 4 of Vier Bände, chapter 13, pages 367-384.
hänssler, Hänssler-Verlag, D-71087 Holzgerlingen, 2000.



Fußnoten

... neronisch1
d.h. nicht für die breite Masse sichtbar
... 132
Kapitel aus dem Römerbrief von Paulus. Der Text nach der Luther-Übersetzung von 1912:
1 Jedermann sei untertan der Obrigkeit, die Gewalt über ihn hat. Denn es ist keine Obrigkeit ohne von Gott; wo aber Obrigkeit ist, die ist von Gott verordnet.
2 Wer sich nun der Obrigkeit widersetzt, der widerstrebt Gottes Ordnung; die aber widerstreben, werden über sich ein Urteil empfangen.
3 Denn die Gewaltigen sind nicht den guten Werken, sondern den bösen zu fürchten. Willst du dich aber nicht fürchten vor der Obrigkeit, so tue Gutes, so wirst du Lob von ihr haben.
4 Denn sie ist Gottes Dienerin dir zu gut. Tust du aber Böses, so fürchte dich; denn sie trägt das Schwert nicht umsonst; sie ist Gottes Dienerin, eine Rächerin zur Strafe über den, der Böses tut.
5 Darum ist's not, untertan zu sein, nicht allein um der Strafe willen, sondern auch um des Gewissens willen.
6 Derhalben müßt ihr auch Schoß geben; denn sie sind Gottes Diener, die solchen Schutz handhaben.


Patrice Neff <webmaster@patrice.ch>